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10 Tipps gegen Stress

So funktioniert gezielter Stressabbau

Fast jeder hat schon einmal Zeiten durchgemacht, in denen einem alles zu viel wird. Probleme auf der Arbeit, wenig Freizeit und zu wenig Schlaf usw. – Stress kann viele Ursachen haben. Auf Dauer ist Stress ungesund und kann zu einer Vielzahl körperlicher und psychischer Beschwerden führen. Diese machen sich dann als Symptome wie Kopfschmerzen, Unruhe, Konzentrationsprobleme oder Schlafstörungen bemerkbar. Wer dauerhaft gestresst ist, kann es sogar mit Herz-Kreislauf-Beschwerden zu tun bekommen. Damit es erst gar nicht soweit kommt, sollte man die dauernde Belastung verringern und sich um Stressabbau kümmern. Wie das geht, verraten wir in unseren 10 Tipps gegen den Stress.

1. Nimm Dir Zeit für Dich

Das klingt vielleicht erst einmal banal, jedoch sind wir häufig mehr für andere da, als dass wir uns einmal um uns selbst kümmern. Es muss nicht unbedingt ein zeitaufwändiges Hobby sein, dem Du nachgehst. Oftmals reicht es auch aus, sich ein- oder mehrmals die Woche eine Stunde die Zeit zu nehmen, um einen Spaziergang zu machen, Sport zu treiben oder ein gutes Buch zu lesen.

2. Sorge für Bewegung

Bewegung baut Stress ab. Du musst nicht anfangen, Marathon zu laufen. Ein-, zweimal die Woche joggen, ein Spaziergang nach Feierabend, öfter einmal die Treppen statt des Fahrstuhls nehmen – all das kann auf Dauer wahre Wunder wirken.

3. Verzichte hin- und wieder auf Dein Smartphone

Es ist ein Merkmal unserer heutigen Zeit, dass wir stets erreichbar sind. Das hat natürlich seine Vorteile, kann aber mitunter auch ganz schön stressen. Die Masse an Nachrichten, Informationen und Eindrücken, die heute jeden Tag auf uns einprasselt, sorgt dafür, dass wir nie richtig zur Ruhe kommen. Schnell noch einmal die Mails checken, auf Facebook schauen, was die Freunde so machen und die Whatsapp-Mitteilungen beantworten. Richte Dir Zeiten ein, in denen Du bewusst nicht erreichbar bist, die nur Dir gehören und den Menschen in Deiner unmittelbaren Umgebung.

4. Erlebe Dinge bewusst

Während wir morgens beim Zähneputzen sind, denken wir schon an den Weg zur Arbeit. Auf dem Weg zur Arbeit denken wir an die Termine, die heute anstehen. Während der Arbeit an Dinge, die nach Feierabend erledigt werden müssen. Nur ganz selten sind wir wirklich mit all unserer Aufmerksamkeit bei der Sache. Insbesondere in Zeiten, in denen Du großem Stress und Druck ausgesetzt bist, herrscht oft Wirrwarr im Gehirn. Schaffe regelmäßige Abläufe, kleine Rituale im Alltag, auf die Du Dich ganz bewusst konzentrierst. Das wirkt beruhigend und erdet.

5. Schlafe ausreichend

Es ist ein Teufelskreis. Stress macht uns müde und hindert uns daran, wirklich gut zu schlafen, so dass wir uns am Morgen wie gerädert fühlen. Das wiederum erhöht den Stress. Versuche, abends etwas früher schlafen zu gehen und sorge dabei für Routinen. Wenn Du möglichst immer zur gleichen Zeit schlafen gehst, fällt es dem Körper leichter, zwischen Schlaf- und Wachmodus umzuschalten. Vermeide Lärmbelästigungen, und treibe möglichst drei Stunden vor dem Schlafen keinen Sport mehr.

6. Mache nur eine Sache auf einmal

Unser Alltag ist meist schon hektisch genug. Du kennst gewiss das Gefühl, mit Deinen Erledigungen nicht fertig zu werden und denkst bei einem Termin schon an den nächsten. Am Abend fühlst Du Dich dann komplett ausgelaugt. Mache eins nach dem anderen und konzentriere Dich voll auf Deine momentane Tätigkeit. Du wirst merken, dass Du schnell ruhiger wirst und mehr Energie für den weiteren Tag hast.

7. Achte auf Deine Ernährung

Viele Menschen neigen dazu, sich bei Stress falsch zu ernähren. Sie trinken mehr Kaffee, essen Fast Food und abends vielleicht noch Alkohol. Das bedeutet für den Körper zusätzlichen Stress. Stattdessen solltest Du Dich nährstoffreich, ausgewogen und möglichst naturbelassen ernähren. Achte darauf, dass auch frische und rohe Lebensmittel auf Deinem Speiseplan stehen, da sie wertvolle Vitamine und Mineralien liefern. Darüber hinaus gibt es einige Lebensmittel, die sich besonders positiv und ausgleichend auf den Körper auswirken. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Blattgemüse wie Spinat, Grünkohl oder Salate
  • Vollkorngetreide, Vollkornreis, Quinoa usw.
  • Aprikosen, Beeren und Bananen
  • Nüsse wie Mandeln, Walnüsse, Paranüsse
  • Samen wie Sesam oder Leinsamen
  • Kerne wie Sonnenblumenkerne oder Kürbiskerne

8. Höre Musik

Musik weckt Emotionen in uns, kann unsere Stimmung heben oder senken. Vor allem kann Musik aber zum Entspannen eingesetzt werden. Manche Musik soll in der Lage sein, Atmung und Puls zu beruhigen und das Gedankenkarussell im Kopf abzustellen.

9. Lache

Den Satz kennt jeder: Lachen ist gesund. Stress erhöht den Gehalt des Hormons Cortisol im Blut, der jedoch nach einer Runde herzhaften Lachens stark sinkt. So wirkt das Lachen dem Stresseffekt unmittelbar entgegen. Also, schau Dir mal wieder einen lustigen Film an.

10. Entspanne aktiv

Wer gestresst ist, fühlt das meist auch körperlich. Verspannte Muskeln, schmerzende Schultern usw. können Auswirkungen des Stress sein. Hier hilft, neben Massagen, sich aktiv zu entspannen. Etwa durch die sogenannte Progressive Muskelentspannung, bei der zunächst verschiedene Muskelpartien stark angespannt werden, um sie dann locker zu lassen. Darüber hinaus gibt es eine ganze Reihe weitere Entspannungstechniken – finde die für Dich am besten passende.

Wenn Du merkst, dass Dein Job Dir ständig negativen Stress bereitet, könnte es auch an der Zeit für einen “Tapetenwechsel” sein. Stellen für Fachkräfte findest Du  hier.

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