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Wie verhalte ich mich richtig im Krankheitsfall?

Wie jeden Winter hat die Grippe auch dieses Jahr wieder Hochsaison. Da haut es einen schneller von den Socken als man denkt. Wie verhält man sich im Krankheitsfall aber richtig, also wenn man im Job krankheitsbedingt ausfällt oder wenn das eigene Kind krank wird?

Sagen Sie Ihrem Arbeitgeber im Krankheitsfall so früh wie möglich Bescheid

Wenn Sie morgens mit Kopf- und Gliederschmerzen aufwachen, sollten Sie Ihren Arbeitgeber das so schnell wie möglich wissen lassen. Am besten Sie rufen direkt zu der Uhrzeit an, ab der jemand in der Firma ist – also noch bevor Sie zum Arzt gehen. So kann sich Ihr Arbeitgeber auf Ihr Fehlen einstellen und gegebenenfalls umdisponieren, indem er intern geeigneten Ersatz für Sie findet. Allerspätestens beim eigentlichen Arbeitsbeginn sollte Ihr Chef wissen, dass Sie nicht kommen. Melden Sie sich gar nicht, kann das eine Abmahnung rechtfertigen.

Ab wann brauchen Sie eine ärztliche Krankschreibung?

Rein rechtlich sind Sie erst ab dem vierten Krankheitstag dazu verpflichtet, eine Krankschreibung vom Arzt vorzulegen. In der Praxis wird das aber von Unternehmen zu Unternehmen anders gehandhabt. Und diese Regelung gilt. Theoretisch kann Ihr Arbeitgeber bereits vom ersten Krankheitstag eine ärztliche Bescheinigung verlangen. Achten Sie hier auf die internen Bestimmungen in Ihrem Betrieb.

Wird mein Gehalt auch im Krankheitsfall weitergezahlt?

Ja, Sie haben natürlich einen Anspruch auf Lohnfortzahlung. Dieser gilt bei Krankheit für sechs Wochen. Das heißt, wenn Sie länger als sechs Wochen am Stück krankheitsbedingt fehlen, springt Ihre Krankenkasse ein und zahlt für maximal 78 Wochen Krankengeld, das 70 Prozent Ihres Lohns entspricht.

Was darf ich alles tun, wenn ich krankgeschrieben bin?

Wie sich als Krankgeschriebener verhalten müssen, hängt stark von der Art Ihrer Erkrankung ab. Sie müssen natürlich alle Tätigkeiten vermeiden, die einer Genesung entgegenwirken. So dürfen Sie zum Beispiel bei einer Erkältung keinen Sport treiben, bei Rückenbeschwerden kann aber gerade das gut sein. Am besten ist es, Sie fragen Ihren Arzt, was Sie tun dürfen oder besser lassen sollten.

Was mache ich, wenn mein Kind krank wird?

Wenn Ihr Kind so krank wird, dass es zuhause bleiben und von Ihnen betreut werden muss, dürfen Sie zuhause bleiben. Aber auch hier müssen Sie Ihrem Arbeitgeber frühzeitig Bescheid geben und anschließend einen Attest vom Arzt vorlegen. Während der Zeit, in der Sie sich um Ihr Kind kümmern, besteht nicht zwingend Anspruch auf Lohnfortzahlung. Auf Antrag zahlt jedoch die Krankenkasse für maximal 10 Tage pro Jahr und Kind 70 Prozent Ihres Gehalts als Krankengeld. Sind Sie alleinerziehend, dann haben Sie doppelt so viele Tage zur Verfügung.

Bleiben Sie gesund, und kommen Sie gut durch den Winter!

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