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Should I stay or should I go?

Wann sollte man sich Gedanken über einen Jobwechsel machen?

Die Arbeit macht keinen Spaß mehr, die Kollegen nerven, der Chef ist Choleriker und jeden Morgen fragst Du Dich, ob Du nicht einfach im Bett liegen bleiben solltest. Das sind schon recht deutliche Anzeichen dafür, dass Dein momentaner Job nicht das Richtige für Dich ist. Manchmal hat man allerdings auch einfach nur einen Durchhänger. Wann aber solltest Du Dir wirklich Gedanken darum machen, ob es sinnvoll wäre, Deinen Job zu wechseln?

Wenn man mit Leuten älterer Generationen spricht, dann kommt eigentlich immer dabei heraus, dass früher alles besser gewesen sein soll. Früher habe man zum Beispiel weniger gejammert und dafür mehr angepackt, wenn es sein musste. Wer Arbeit hatte, konnte sich glücklich schätzen und Arbeitnehmer waren Jahrzehnte bei ein und derselben Firma beschäftigt. Auch wenn es mal schlechter lief, wurde nicht daran gedacht, die Arbeitsstelle zu wechseln. Aber machen wir uns nichts vor – früher war gewiss nicht alles besser. Wer heute die Möglichkeit hat, in einem Job zu arbeiten, in dem er sich wohlfühlt, wo seine Arbeit wertgeschätzt wird, der sollte diese Möglichkeit auch nutzen. Schließlich verbringen wir alle einen erheblichen Teil unserer Lebenszeit auf der Arbeit und sollten dabei zumindest das Gefühl haben, dass diese Zeit sinnvoll investiert ist. Manchmal kann es an der Zeit sein, sich nach etwas Neuem umzusehen. Bevor Du nun aber kündigst, solltest Du Dir über einige Dinge Gedanken machen.

Durchhänger oder wirklich durch mit dem Job?

Wenn es Dir am Wochenende schon vor Montag graut, deutet das nicht gerade darauf hin, dass Du Dich auf die Arbeit freust. Das muss aber nicht gleich bedeuten, dass Dein Job nicht der Richtige für Dich ist. Jeder hat doch solche Phasen, in denen er am liebsten alles hinschmeißen und kündigen möchte, oder? Deshalb solltest Du Dir genau darüber im Klaren sein, woher Deine Unlust und Deine Unzufriedenheit kommen. Ist vielleicht momentan die Arbeitsbelastung einfach zu hoch und sieht das Ganze nach dem großen Auftrag, der gerade abgewickelt werden muss, wieder ganz anders aus? Wie war es, als Du bei Deinem Arbeitgeber angefangen hast und was hat sich seitdem verändert? Vielleicht gibt es auch etwas, das gar nichts mit der Arbeit zu tun hat und Dir zu schaffen macht. Am besten, Du machst eine Bestandsaufnahme und schaust, ob nicht doch private Probleme dich runterziehen und sich auch auf Deinen Job auswirken. Dann würde es nichts bringen den Job zu wechseln, denn das eigentliche Probleme bliebe ja bestehen.

Trittst Du auf der Stelle?

Vielleicht hast Du das Gefühl, dass es einfach nicht weitergeht in Deinem Job, dass es jeden Tag das selbe ist und Du mehr erwartest. Häufig kommt Unzufriedenheit im Job daher, dass man sich nicht weiterentwickeln kann oder vielleicht nicht einmal den Sinn in der eigenen Arbeit erkennen kann. Dabei muss der Sinn der Arbeit gar nicht immer in etwas damit zu tun haben, dass man zum Beispiel etwas Wohltätiges tut. Es ergibt auch Sinn, ein Projekt möglichst gut abzuschließen oder einen Teil dazu beizutragen, wenn ein Unternehmen bessere, effizientere und vielleicht sogar umweltfreundlichere Lösungen entwickelt. Es kann auch erfüllend sein, ein Team zu leiten und gemeinsam Höchstleistungen zu erzielen. Falls aber die Frage aufkommt, dass das jetzt doch nicht schon alles gewesen sein kann, sollte man sich überlegen, wo man beruflich eigentlich hin möchte. Geht es darum, mehr Verantwortung zu übernehmen, neue Kompetenzen zu erwerben und sich weiterzuentwickeln, kann das durchaus auch in dem Unternehmen möglich sein, in dem man gerade arbeitet. Wenn es aber gar nicht vorwärts geht und der Chef auch nicht dazu bereit ist, in Deine Weiterentwicklung zu investieren, dann könnte ein Jobwechsel die bessere Alternative sein. Das selbe gilt auch für die Frage, ob die eigene Arbeit wirklich wertgeschätzt wird. Sonst sinkt die Motivation und die Unzufriedenheit wächst. Wertschätzung heißt übrigens mehr als nur eine angemessene Bezahlung.

Auf ein Ziel hinarbeiten

Ein Jobwechsel sollte nie erfolgen, weil man von etwas wegkommen will, also als Flucht. Wenn Du Dir vorher nicht bewusst darüber bist, was Du eigentlich wirklich willst, kann es gut sein, dass Dein nächster Job Dich wieder genauso unzufrieden macht. Ein Jobwechsel sollte also möglichst mit einer Weiterentwicklung einhergehen. Stecke Dir Ziele, die Du erreichen möchtest und gleiche diese mit dem Angebot, das Dich bei einer neuen Arbeitsstelle erwarten würde, ab. Es gibt Studien, die besagen, dass Arbeitnehmer, die sich aktiv einen neuen Job gesucht haben, der zu den eigenen Zielen passt, nachher nicht nur glücklicher, sondern auch gesünder sind. Wenn das mal keine Motivation ist, sich einmal mit den eigenen Zielen zu beschäftigen.

Bist Du unzufrieden mit Deinem Job? Dann lass uns darüber sprechen.

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2019-01-16T08:10:22+01:00 Bewerbung & Job|