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Vorstellungsgespräch absagen? Dann bitte fair.

Du hast Dich bei einem Unternehmen beworben und einen Termin für das Bewerbungsgespräch vereinbart. Doch jetzt kommt Dir auf einmal etwas dazwischen, das sich nicht aufschieben lässt und Du musst den Termin wieder absagen (und willst dabei natürlich nicht die Chance auf den Job verspielen). Wie macht man das am besten? Musst Du Gründe für die Terminabsage angeben und welche Fehler solltest Du in jedem Fall vermeiden?

Seien wir ehrlich: Die Jobsuche kann schon nerven! Nachdem Du zig Bewerbungen abgeschickt hast, geht das große Bangen los und Du wartest darauf, endlich eine Rückmeldung von den Unternehmen zu erhalten. Ärgerlich ist, wenn Unternehmen sich gar nicht melden, umso größer ist dann aber die Freude, wenn die Einladung zum Vorstellungsgespräch im Postfach liegt. Nun kann es aber so sein, dass Du prompt am vorgeschlagenen Termin beim besten Willen nicht kommen kannst, oder Du hast bereits bei einem anderen Unternehmen zugesagt und das Gespräch hat sich für Dich erledigt. In dem Fall solltest Du auf jeden Fall ehrlich und fair sein und das Vorstellungsgespräch rechtzeitig absagen. Denn schon eine Grundregel des allgemeinen Anstands ist es, andere nicht einfach warten zu lassen – und das im schlimmsten Fall auch noch uninformiert. Deshalb solltest Du Dich direkt bei dem Unternehmen melden, sobald Du weißt, dass Du den vorgeschlagenen Termin nicht wahrnehmen wirst. Das sollte früh genug geschehen, denn Absagen am selben Tag kommen nicht wirklich gut an. Schließlich haben sich die Mitarbeiter des Unternehmens, bei dem Du Dich beworben hast, dann ausführlich auf das Gespräch vorbereitet und die Zeit hierfür eingeplant. Sollte es gar nicht anders gehen und Dir kommt an dem jeweiligen Tag etwas unaufschiebbares dazwischen, dann sage auf jeden Fall telefonisch ab, so dass Du sicher gehen kannst, dass die Nachricht auch ankommt und niemand auf Dich warten muss.

Sollte man Gründe für die Absage nennen?

Kurz und knapp: Ja! Das würdest Du ja auch bei einer Absage vom Unternehmen erwarten, oder? Den meisten Personalern ist wohl klar, dass Du Dich bei mehreren Unternehmen beworben hast und bringen Verständnis dafür auf, wenn Du Dich bereits anderweitig entschieden hast. Ehrliches Feedback kommt in jedem Fall besser an, als um eine Antwort herumzudrucksen. Bedanke Dich für die Möglichkeit, Dich vorstellen zu können und hinterlasse einen guten Eindruck. Du weißt nie, ob Du nicht doch noch einmal auf das Unternehmen zurückkommen wirst. Drücke aus, dass es Dir Leid tut, verabschiede Dich höflich und wünsche alles Gute.

Was sollte man bei der Absage auf jeden Fall vermeiden?

Das Schlimmste, das Du tun kannst, ist wohl einfach nicht zu erscheinen und nicht Bescheid zu sagen. Das zeugt von mangelndem Respekt und nicht gerade viel Anstand. Auch erst kurz vorher abzusagen, ist ein No-go, denn für diesen Termin mussten sich Mitarbeiter extra Zeit nehmen, die dann umsonst ist. Beleidigungen oder arge Beschwerden sind auch nicht gerade angebracht bei der Absage. Bleibe höflich und freundlich. Dinge, die Dich stören, kann man auch respektvoll kommunizieren. Denke bei allem, was Du sagst oder schreibst daran, dass man sich meist zweimal im Leben sieht. Also auch, wenn Du dieses Mal ein Vorstellungsgespräch absagen musst, solltest Du Dich an ein diese paar Regeln halten, so dass Du Dich auch zukünftig noch einmal gegebenenfalls ohne schlechtes Gewissen bei dem Unternehmen bewerben kannst.

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2019-12-16T12:29:03+01:00 Bewerbung & Job|