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Plötzlich arbeitslos. Was jetzt zu tun ist.

Arbeitslos zu werden, ist für die meisten erst einmal ein Schock, der verdaut werden will. Es gibt ganz unterschiedliche Gründe für Arbeitslosigkeit, in den meisten Fällen haben sie nichts mit der jeweiligen Person oder deren Leistung zu tun. Generell wird zwischen vier Arten von Arbeitslosigkeit unterschieden.

Konjunkturelle Arbeitslosigkeit

Der Wirtschaft und damit den Unternehmen geht es nicht immer gleich gut. Konjunkturschwankungen, die zum Beispiel durch eine sinkende Nachfrage an Gütern entstehen, führen dazu, dass Unternehmen im schlimmsten Fall Verluste einfahren. Als Folge werden oftmals Arbeitsplätze abgebaut, die dann bei wieder steigender Nachfrage, erneut geschaffen werden.

Saisonale Arbeitslosigkeit

Einige Branchen sind von saisonalen Schwankungen betroffen. Hierzu zählen vor allem die Landwirtschaft, die Baubranche und die Tourismusbranche. Hier kann nur zu bestimmten Jahreszeiten gearbeitet werden, im Winter sinkt der Bedarf an Arbeitskräften stark ab oder es können sogar gar keine Arbeitnehmer eingesetzt werden. Mit Beginn der neuen Saison werden dann wieder Arbeitnehmer eingestellt.

Friktionelle Arbeitslosigkeit

Friktionelle Arbeitslosigkeit wird auch als Sucharbeitslosigkeit bezeichnet. Im Grunde genommen ist diese Form der Arbeitslosigkeit die Zeit, in der ein Arbeitnehmer zwischen zwei Anstellungen nach einem Job sucht und erwerbslos ist. Wie lange diese Zeit andauert, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab – etwa von der Mobilität und der fachlichen Qualifikation des Arbeitsuchenden.

Strukturelle Arbeitslosigkeit

Strukturelle Arbeitslosigkeit wird durch regionale, sektorale oder technologische Faktoren verursacht. Hierzu gehören zum Beispiel Arbeitnehmer aus dem Bergbau, die aufgrund des Kohleausstiegs oder durch Standortschließungen arbeitslos werden.

Was ist zu tun, wenn man arbeitslos wird?

Sobald man als Arbeitnehmer davon erfährt, dass der eigene Arbeitsplatz wegfällt bzw. man die Kündigung erhält, sollte man sich bei der Agentur für Arbeit arbeitsuchend melden. Das kann über unterschiedliche Wege erfolgen:

  • vor Ort in der Agentur für Arbeit
  • telefonisch unter der Nummer 0800 4 555500 (gebührenfrei)
  • online

Anschließend sollte man die Zeit dazu nutzen, Pläne zu machen, eventuell beruflich umzudenken und nach geeigneten Stellen Ausschau zu halten. Auch der Lebenslauf sollte jetzt auf Vordermann gebracht werden. Neben dem Berufsberater der Arbeitsagentur können auch Personalvermittler und Recruiting-Unternehmen dabei helfen, eine neue passende Stelle zu finden. Der Vorteil hierbei ist nicht nur, dass dieser Service für Bewerber komplett kostenlos ist, sondern auch, dass sich Recruiter in der jeweiligen Branche bestens auskennen und wissen, welches Unternehmen gerade jemanden sucht. Auch der aufwändige Bewerbungsprozess entfällt hier, darum kümmern sich die Recruiter.

Spätestens am ersten Tag ohne Beschäftigung sollte man sich persönlich bei der Agentur für Arbeit arbeitslos melden, so dass auch zeitnah geprüft werden kann, ob Anspruch auf Arbeitslosengeld besteht und ein entsprechender Antrag gestellt werden kann.

Die Zeit, in der man noch nicht wieder in Beschäftigung ist, eignet sich optimal dafür, sich weiterzubilden und neue Kenntnisse anzueignen. Außerdem ist es überaus sinnvoll, Netzwerke aufzubauen. In jedem Fall ist Arbeitslosigkeit nicht direkt ein Grund, um zu verzweifeln oder sich dafür zu schämen. Gut genutzt kann diese Zeit sogar zu einer beruflichen Verbesserung führen.

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2019-03-12T13:46:52+00:00 Bewerbung & Job|