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Lebenslanges Lernen – Wie wichtig ist heutzutage Weiterbildung?

Kaum jemand übt im Laufe seines Berufslebens exakt die Tätigkeiten aus, die er während seiner Ausbildung gelernt hat. Mit der Veränderung der Arbeitswelt und der Berufsbilder nimmt die Bedeutung des sogenannten lebenslangen Lernens immer weiter zu. Tätigkeiten, die heute noch ganz selbstverständlich zum Job gehören, können morgen schon durch die fortschreitende Technologisierung wegfallen. Dafür kommen neue Tätigkeiten hinzu, für die wiederum neue Fähigkeiten benötigt werden. Jedoch fördern sinnvolle Weiterbildungsmaßnahmen nicht nur die eigene Karriere, sondern können auch positive Effekte auf die seelische und körperliche Gesundheit haben.

Warum ist es grundsätzlich sinnvoll, sich weiterzubilden?

Zunächst einmal ist das Ziel einer Weiterbildung meistens die Spezialisierung eines Mitarbeiters in seinem Bereich. Das können Software-Schulungen sein, aber auch Fremdsprachen-Kurse, Technik- oder Kommunikationsweiterbildungen. In jedem Fall sollen sie den Mitarbeiter befähigen, seine Aufgaben effizienter zu erfüllen oder zusätzliche Tätigkeiten übernehmen zu können. Dadurch erhöht letztlich der Mitarbeiter auch seinen eigenen Marktwert.

Dies sind aber nicht die einzigen Gründe, die für eine regelmäßige Weiterbildung von Mitarbeitern sprechen. Arbeitnehmer, die gefördert werden, fühlen sich insgesamt sicherer in ihrem Job und empfinden die Möglichkeit sich weiterzubilden als Wertschätzung ihrer Arbeit. Sie fühlen sich wohler an ihrem Arbeitsplatz. Das hat für den Arbeitgeber natürlich einen positiven Nebeneffekt, denn zufriedenere Mitarbeiter wandern seltener ab und bringen das Unternehmen voran. Weiterbildungen sind also eine Win-Win-Situation.

Welche weitere Nebeneffekte hat eine Weiterbildung?

Neben der Steigerung der fachlichen Kompetenz – und damit der Karrierechancen – können sich Weiterbildungsmaßnahmen auch auf das allgemeine Wohlbefinden positiv auswirken. Sie tragen zur mehr Selbstsicherheit bei. Mitarbeiter lernen so Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und Problemlösungskompetenzen zu entwickeln. Das stärkt die Motivation – auch in schwierigeren Situationen – und beugt vor, dass Arbeitnehmer in Haltungen wie Resignation oder gar innere Kündigung abzudriften.

Es gibt kein Anrecht auf Weiterbildung

Zwar kann ein Arbeitnehmer von seinem Arbeitgeber nicht verlangen, dass dieser ihm eine bestimmte Weiterbildung ermöglicht. Doch gibt es in den meisten Bundesländern ein Anrecht auf sogenannten Bildungsurlaub. Dabei handelt es sich um Tage, an denen der Arbeit­geber seinen Mitarbeitern bezahlten Urlaub für eine Weiterbildung geben muss. Nur in Bayern und Sachsen gibt es diese Rege­lungen nicht. In der Regel beträgt das Anrecht 5 Tage im Jahr oder alle zwei Jahre 10 Tage. Mehr Infos zum Thema Bildungsurlaub und dementsprechende Weiterbildungsmöglichkeiten findet man auf der Website des InfoWeb Weiterbildung.

2019-02-25T13:54:19+00:00 Bewerbung & Job|