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Nach diesen Kriterien wählen Personaler Bewerber aus

Wer kennt das Gefühl nicht, wenn man sich auf ein Stellenangebot beworben hat und nun abwarten muss bis eine Rückmeldung von dem Unternehmen kommt, bei man in Zukunft gerne arbeiten möchte. Dann heißt es hoffen, dass man zum Vorstellungsgespräch eingeladen wird und dort persönlich überzeugen kann. Wonach wählen aber Personaler aus, welche Kandidaten sie zur persönlichen Vorstellung einladen?

Zunächst einmal gibt es zu jeder Stelle ein gewisses Anforderungsprofil, dem potenzielle neue Mitarbeiter entsprechen sollten. Das heißt, es werden bestimmte Qualifikationen und Erfahrungen vorausgesetzt, die der Bewerber mitbringen sollte. Je genauer man diesem Profil entspricht, desto wahrscheinlicher ist es, in der Bewerbungsverfahren eine Runde weiterzukommen. Daher sollten Stellenangebote auch immer sehr genau gelesen und die Bewerbung entsprechend auf die Stelle angepasst werden. In der Regel merkt ein Personalentscheider, ob es sich bei einer Bewerbung um eine Massenbewerbung handelt, die an zig Unternehmen im gleichen Wortlaut versendet wurde.

Muss- und Kann-Anforderungen

Die Anforderungen im Stellenangebot sind nicht immer alle von gleicher Wichtigkeit für die spätere Ausübung der Stelle. Daher unterscheidet man zwischen Muss- und Kann-Anforderungen. Muss-Anforderungen müssen definitiv erfüllt sein, da sie elementar für den Job sind. Diese erkennt man an Formulierungen wie “Voraussetzungen für die Stelle sind”, “Wir erwarten von Ihnen”, “Das sollten Sie mitbringen”. Darüber hinaus gibt es Anforderungen, die wünschenswert, aber nicht zwingend notwendig sind.

Kriterien für die Bewerbervorauswahl

Neben den Anforderungen wählen Personaler nach unterschiedlichen Kriterien unter den eingegangenen Bewerbungen die Kandidaten aus, die sie näher kennen lernen möchten. Dazu gehören zum Beispiel formale Kriterien, wie:

  • Hat der Bewerber den als gewünscht angegebenen Weg für seine Bewerbung gewählt (z.B. Onlinebewerbung, per Mail oder Post)?
  • Ist die Bewerbung vollständig – sind die geforderten Unterlagen mitgesendet worden?
  • Ist die Bewerbung fehlerfrei und gut lesbar?
  • Gibt es Lücken im Lebenslauf und ist dieser aktuell?

Diese Kriterien sind noch nicht entscheidend, dennoch können sie später das Zünglein an der Waage sein, wenn es darum geht, zwischen zwei Bewerbern auszuwählen. Außerdem werden Personalverantwortliche sich bereits hier Notizen zu gewissen Unregelmäßigkeiten oder Widersprüchen machen, die mit Sicherheit im Bewerbungsgespräch zur Sprache kommen werden.

Bei Stellenangeboten, auf die zahlreiche Bewerbungen kommen, können formale Kriterien schon über den Erfolg der Bewerbung entscheiden. Außerdem fallen Bewerber, die nicht alle zwingend nötigen Anforderungen erfüllen, aus dem Bewerbungsprozess. Nicht selten werden in diesem Schritt Kandidaten in A-, B- und C-Bewerber eingeteilt:

  • A-Bewerber sind potenzielle Kandidaten für den Job, da ihr Profil genau mit den Anforderungen übereinstimmt und deren Bewerbung keine formalen Fehler enthält. Solche Kandidaten werden in der Regel umgehend zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen.
  • B-Bewerber sind Bewerber, deren Profil zwar hohe Übereinstimmungen mit der Ausschreibung aufweist, die aber ggf. Kann-Anforderungen nicht erfüllen oder leichte Fehler bzw. Unstimmigkeiten in der Bewerbung haben. Solche Kandidaten rücken auf, falls sich unter den A-Bewerbern niemand für die Stelle findet.
  • C-Bewerber kommen auf Grund zu geringer Übereinstimmung mit der Ausschreibung oder anderer Kriterien eher nicht in Frage für die Stelle und werden meist nicht zum Vorstellungsgespräch eingeladen.

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2019-03-12T13:46:34+02:00 Bewerbung & Job|