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5 Tipps, um Ärger bei der Arbeit zu vermeiden

Ärger, Stress und negative Gedanken sind nicht einfach nur unangenehmen. Sie können unser Wohlbefinden und unsere Leistungsfähigkeit so stark beeinträchtigen, dass wir nicht einmal in der Freizeit Ruhe finden und im schlimmsten Fall sogar Schlafprobleme bekommen. Auch wenn man das denken mag, oft ist der Ärger gar nicht auf äußere Einflüsse zurückzuführen, sondern liegt in uns selbst. Das kannst Du tun, um Ärger zu vermeiden und herauszufinden, warum Du Dich überhaupt ärgerst.

Du denkst ständig in Problemen

Kennst Du das? Im Gespräch mit Kollegen oder Freunden wird zuerst einmal über all das geredet, was schief läuft. Im menschlichen Gehirn gibt es einen Automatismus, der bewirkt, dass wir ständig Probleme und Gefahren fokussieren, statt Chancen und Möglichkeiten wahrzunehmen. Das mag einmal überlebenswichtig gewesen sein, doch ist die Zeit der Säbelzahntiger und Mammuts vorbei. Wenn man sich diesen Automatismus erst einmal bewusst macht, sieht man vieles auf einmal gelassener.

Ärger und Probleme erlebst Du wieder und wieder

Oft ist die Vorstellung einer bestimmten Situation viel schlimmer als die Realität. Wir neigen dazu, uns Szenarien auszumalen, in denen alles falsch läuft und fühlen uns dabei so schlecht, als ob wir die Situation in Wirklichkeit so erlebten. Unser Gehirn verarbeitet nämlich das tatsächliche Erleben ähnlich wie die reine Vorstellung. Also sollten wir versuchen, aus der Gedankenspirale rauszukommen und positiv denken.

Auch das Gute wahrnehmen

Wenn wir uns so auf Negatives, auf Probleme und Schwierigkeiten konzentrieren, geht das Gute, das wir erleben, flöten. Auch wenn wir häufig Gutes erleben, nehmen wir es irgendwann als Selbstverständlich wahr und das Glücksgefühl geht verloren. Dabei sind es häufig gerade die kleinen Dinge, die unseren Alltag lebenswert machen. Macht man sich das einmal bewusst und achtet im Arbeitsalltag darauf, dann kann gar nicht mehr so viel schiefgehen.

Sei nett zu Dir selbst

Meist sind unsere größten Kritiker wir selbst. Wir ärgern uns übertrieben darüber, wenn wir etwas nicht so geschafft haben, wie geplant war oder wenn wir Fehler machen. Stell Dir vor, Du wärst ein besonders netter Kollege, dem Du eigentlich nicht böse sein kannst und behandle Dich selbst so, wie Du diesen Kollegen behandeln würdest, wenn ihm mal ein Fehler unterläuft. Irren ist menschlich und lässt sich nicht vollkommen vermeiden. Wie wir aber damit umgehen, liegt an uns selbst.

Überprüfe Deine Ziele

Ein großes Ärgernis kann es sein, wenn wir die Ziele, die wir uns gesteckt haben, nicht annähernd erreichen. Statt zu verzweifeln oder dem Ärger freien Lauf zu lassen, sollten wir uns lieber hin und wieder fragen, ob die eigenen Ziele noch zu uns passen und ob der Weg dorthin auch der Richtige ist. Vielleicht hat sich in letzter Zeit so viel an der eigenen Lebenssituation geändert, dass auch neue Zielsetzungen angebracht wären. Gehe in Dich und finde es heraus. Und stecke Dir vor allem Ziele, die Du auch realistisch erreichen kannst. Auch kleine Etappen für zum großen Ziel am Ende.

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2019-04-30T13:44:12+02:00 Bewerbung & Job|